Kinder motivieren!​ So förderst du deine Junioren-Spieler richtig! – Erfolgreich trainieren und deine Mannschaft entwickeln!

Kinder motivieren!​ So förderst du deine Junioren-Spieler richtig!

1. Spaß am Fussball Entwickeln (Bambini Alter 5-6 Jahre)

Im Grunde ist es nicht wirklich schwer, Kinder, die sich gerne bewegen, zum Fußball zu aktivieren. Hierzu braucht es zumindest einen Ball, vielleicht ein paar Tore und ein bisschen Organisationstalent, um eine gewisse Linie in die sportliche Aktivität zu bringen. Am Wichtigsten ist, die Fähigkeit zu besitzen, eine positive Atmosphäre im Umgang mit den Kindern zu schaffen. Wenn es darum geht, den jungen Fußballspielern die Grundfähigkeiten für ein gekonntes Spielen mit dem Fußball beizubringen, sind zusätzliche Coaching-Kenntnisse erforderlich. Hier reicht ein ausschließlich technisches Wissen nicht aus. Es ist unabdingbar, die Kinder an ein Fussballtraining heranzuführen, welches den Spaß und die Motivation fördert. Dies wird primär nicht dadurch erreicht, sie anzuhalten, richtig gute Spieler zu werden, sondern durch ein buntes, abwechslungsreiches Spiel- und Lern-Training. Es ist essentiell, um ein lehrreiches Übungsprogramm zu gestalten, für jeden kleinen Fußballspieler einen Ball zur Verfügung zu haben. Zudem sind bunte Marker und Kegel hilfreich, eine Parcours-Landschaft für diverse Lauf- und Ballübungen zu kreieren. Auf dem Weg können Ballfertigkeiten geschult werden sowie die Fähigkeit schnell Entscheidungen zu treffen, die für einen Sport, bei dem es auf Tempo ankommt, erforderlich sind. 

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Der Spaß am Fußball im Bambini-Alter entwickelt sich in einer harmonischen Atmosphäre mit Kreativität und Fantasie. Dies ist eine Herausforderung an den Fußballtrainer ein gutes Gefühl zu haben und offen für eine fließende Dynamik zu sein. Zudem lebt Fußball durch den Wettbewerb, sodass für die Kleinen immer neue Highlights beim Fussballtraining durch den Coach geschaffen werden sollten, wie dies zum Beispiel durch Torschüsse erwirkt werden kann. Das Leistungsvermögen sollte altersgerecht angepasst sein, sodass durch Wettbewerbe und wiederholten Torschüssen, ein erlebnis- und wettbewerbsorientiertes Kindertraining angeboten wird. Je jünger die kleinen Fußballspieler sind, umso wichtiger sind die vielen kleinen Erfolgserlebnisse, die bei den Übungsabläufen durch Torschüsse erzielt werden. Beim Dribbling, bei Zweikämpfen, beim Passspiel und auch bei Übungen für das Ballgefühl lassen sich in den Ablauf Torschüsse einbauen. Viele kleine Übungsgruppen sowie Erweiterungen im Übungsablauf schaffen die erforderliche Abwechslung. Mit koordinativen Aufgaben und zusätzlichen Bewegungen bleiben die Kinder mit einer freudigen Ausgelassenheit in Aktion. Der Einbau von Wettbewerben mit Verlierern und Gewinnern motiviert die Kinder, besser als andere zu sein und bringt Spaß und Spannung ins Fussballtraining. 

2. Goldenes Lernalter (F-D Junioren)

Unter dem Begriff "Goldenes Lernalter" wird das Alter beim Fußball von 7 Jahren bis 13 Jahren verstanden, da die geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeiten beste Lernbedingungen schaffen. In der Zeit verstehen die jungen Spieler die Philosophie des Fußballspielens und können sie verinnerlichen. In der Regel werden beim Fussballtraining taktische sowie technische Grundlagen geschult, um ihnen für die Zukunft die beste Basis zu geben und eine professionelle Fußballlaufbahn zu ermöglichen. Ein großer Teil der Grundlagen sind ebenso Koordination und das Passspiel, die als Schwerpunkte geschult und trainiert werden. Jeder junge Spieler sollte die Fähigkeit aufweisen, einen Gegenüber im Zweikampf zu schlagen oder zu umgehen. Es ist wichtig, in einzelnen Situationen das Potenzial zu besitzen, Flugbälle über eine Strecke von 40 m schlagen zu können. Kreative Fußballübungen geben jungen Spielern das Rüstzeug, schnell eigene Entscheidungen im laufenden Fußballspiel zu treffen. Die vielen Komponente der Schulung und Übung schaffen erst die wichtige Basis. Ohne dieses Fundament aus Fertigkeiten und Geschick ist der beste Plan und jede Taktik so gut wie nutzlos. 


3. Der Sprung in den Männerbereich

Wenn die jungen Fußballspieler dran bleiben und nach Beendigung der A-Jugendzeit in den Männerbereich wechseln, haben sie einige Veränderungen zu erwarten. Von nun an rollt der Fußball noch schneller über den Platz. Zudem muss jeder Nachwuchsspieler mit höherem Körpereinsatz in Aktion treten. In der Regel ist ebenfalls die Laufgeschwindigkeit jedes einzelnen Spielers höher, wenn das Fußballspiel mit den oberen Spielklassen verglichen wird. Alles im allem läuft beim anspruchsvollen Fußball ein angezogenes Spieltempo. Zu den wichtigen Komponenten gehören ebenso Explosivität, Reaktion, Antizipation sowie die Sprintausdauer, um als Spitzenfußballer bezeichnet werden zu können. Die Anforderungen, die an den jungen Nachwuchsspieler gestellt werden, sind prinzipiell um einiges höher. Es wird begrüßt, eine gesteigerte Motivation zu erkennen und die Mühe gewürdigt, dass der Spieler seine Leistungen stets verbessern will. Die jungen Fußballspieler müssen sich der Herausforderung stellen, ihren Platz im Team zu erkämpfen und diese Position zu stabilisieren. Es ist auf jeden Fall ausschlaggebend, ob der Spieler talentiert ist und ein sehr gutes Spielvermögen vorweisen kann. Am Wichtigsten ist jedoch, ob überhaupt der Wille vorhanden ist, im professionellen Fußball sich zu orientieren. Sollte der junge Nachwuchsspieler sicher sein, dass er sich für den Profifußball bewerben möchte, sind es am Ende immer noch andere, die entscheiden, ob alle Anforderungen im ausreichenden Maße gegeben sind. 

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